Derzeit kann man immer mal wieder lesen und hören, dass Europa „sozialer“ werden solle. Die SPD
erzählt das. Ich halte das für ziemlichen Blödsinn, denn: Europa ist sozial, weil es unglaublich viele
Arbeitsplätze geschaffen hat und noch weiter schafft. Allein in Baden-Württemberg sind 2/3 aller
Arbeitsplätze vorhanden, weil die Unternehmen den Europäischen Binnenmarkt beliefern können.
Etwas „Sozialeres“ als gut bezahlte Arbeitsplätze kann ich mir gar nicht vorstellen. Und die Entwick-
lung geht allen Prognosen zufolge auch nach der Wirtschaftskrise weiter: Der Handel zwischen
Deutschland und den Niederlande beispielsweise ist 2007 schneller gewachsen als der Handel mit
China! Deshalb betone ich: Europa ist sozial, weil es Arbeitsplätze schafft!
Im Übrigen: Wer große europäische „Sozialprogramme“ fordert, der muss auch sagen, wie die bezahlt
werden sollen. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum Deutschland dafür noch
mehr in den EU-Haushalt einbezahlen sollte. Deswegen gilt für uns und die CDU: Eigenverantwortung
stärken und Europas Chancen nutzen!
06.05.2009 23:06:43
Kommentar von:
Schwartz
Bewertung:

Kommentar: Sg H Dr. Schwab,
sozial als Wirtschaftserfolg zu definieren und an der Zahl der Arbeitsplätze festzumachen ist sophistisch. Zu \"Sozial\" gibt es auch andere Verständnisse, die Sie damit todbügeln.
Wer den Ausgleich zwischen zwischen den Sozialpartner bezahlt, fragen wir uns schon lange seit Gründung der BRD und bei jeder Lohnverhandlung. Damit die Neiddebatte zu schüren ist ein altes Muster. Als Europaabgeordneter sollten Sie in die Zukunft denken, Sie aber sind Steinzeit.
Bessern Sie sich, eine Stunde Ecke stehen!