Europarl EPP Christlich Demokratische Union Deutschlands

Ausschuss für Wirtschaft und Währung

Im Ausschuss für Wirtschaft und Währung bin ich stellvertretendes Mitglied.


Der Ausschuss ist zuständig für die Wirtschafts- und Währungspolitik der Union, das Funktionieren

der Wirtschafts- und Währungsunion sowie das europäische Währungs- und Finanzsystem, ein-schließlich der Beziehungen zu den einschlägigen Institutionen oder Organisationen. Weitere Themen sind der einheitliche Zahlungsverkehrsraum der EU, die Kontrolle von Kapitalbewegungen mit Ursprung in Drittländerund, die Regelung und Überwachung von Finanzdienstleistungen, –Institutionen und –Märkten, einschließlich der Finanzberichte, Rechnungsprüfung, Buchhaltungsregeln, Corporate Governance und sonstigen gesellschaftsrechtliche Fragen, die speziell die Finanzdienstleistungen betreffen.


Im Ausschuss für Wirtschaft und Währung war ich u. a. Schattenberichterstatter der EVP-Fraktion zu den gesellschaftsrechtlichen Richtlinien.


Politische Entscheidungen berücksichtigen oftmals die Interessen von kleinen und mittleren Unter-nehmen (KMU) nicht in ausreichendem Maße. Dafür gibt es viele Ursachen. Ich sehe es gerade in den für die Wirtschaftspolitik zuständigen Ausschüssen für Binnenmarkt und für Wirtschaft und Währung als meine Aufgabe an, dies zu verändern. Als Schattenberichterstatter der EVP-Fraktion zu den gesellschaftsrechtlichen Richtlinien (4., 7. und 8. - corporate governance, Jahresabschlussprüfung, Bilanzführung, Veröffentlichungspflichten für Unternehmen) habe ich mich gerade dafür eingesetzt. In der aktuellen Legislaturperiode bin ich Schattenberichterstatter der EVP-Fraktion für die Verordnung zum Kartellrecht.


Zudem habe ich mich als Berichterstatter zur Verordnung über europäische Statistik, die das rechtliche Rückgrat für die Erhebung von Statistiken auf europäischer Ebene darstellt, für den Abbau von Verwal-tungslasten durch Statistik eingesetzt.

 

Um die Belastung der Befragten, als auch die Kosten bei den statistischen Ämtern möglichst gering zu halten, wird in Zukunft eine Prioritätensetzung im Europäischen Statistischen Programm erfolgen. So wird eine Mehrbelastung vermieden.

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